Eine rechtliche Analyse der IGH-Stellungnahme vom 19. Juli 2024 und der UN-Resolution vom 18. September 2024
Was der Internationale Gerichtshof festgestellt hat
Der Internationale Gerichtshof kam zu dem Ergebnis, dass Israels fortgesetzte Präsenz im besetzten palästinensischen Gebiet rechtswidrig ist. Dazu zählt das gesamte besetzte palästinensische Gebiet: Westjordanland, Ostjerusalem und Gaza.
Der Gerichtshof sah eine Verletzung des Rechts des palästinensischen Volkes auf Selbstbestimmung sowie des Verbots, Gebiete durch Gewalt dauerhaft zu erwerben.
Die wichtigsten beanstandeten Punkte:
Der IGH sagte, Israel müsse:
Andere Staaten dürfen die rechtswidrige Situation nicht als legal anerkennen. Sie dürfen keine Hilfe leisten, um diese Lage aufrechtzuerhalten. Auch internationale Organisationen, einschließlich der UN, sollen die Situation nicht legitimieren.
Es ist kein Strafurteil gegen einzelne Personen oder gegen den Staat Israel im strafrechtlichen Sinn. Es ist eine sehr gewichtige völkerrechtliche Gutachten-/Advisory-Opinion des IGH mit hoher politischer und rechtlicher Wirkung.
Die EU hat gegenüber Israel eine doppelte Haltung: Sie erkennt Israels Existenzrecht und Sicherheit an, kritisiert aber sehr deutlich die Besatzungs-, Siedlungs- und Annexionspolitik in Gaza und im Westjordanland. Zentral bleibt für die EU die Zwei-Staaten-Lösung auf Grundlage des Völkerrechts.
Grundlinie der EU
Die EU betont regelmäßig, dass Israel und ein souveräner palästinensischer Staat nebeneinander in Frieden, Sicherheit und gegenseitiger Anerkennung leben sollen. Diese Linie wurde 2026 in Erklärungen des Europäischen Rates und des Europäischen Auswärtigen Dienstes erneut bestätigt.
"International wurde vor allem die israelische Besatzungs- und Siedlungspolitik im Westjordanland, Ostjerusalem und Gaza als völkerrechtswidrig bewertet — nicht in Form eines Strafurteils, sondern als starke IGH-/UN-Rechtsposition mit Folgen für Israel und andere Staaten."
Zusammenfassung der rechtlichen Analyse
Verified figures cited to humanitarian and human-rights sources
Aid workers killed globally in 2024; OCHA described this as a new record. UN reporting notes that nearly half / more than 180 were in Gaza.
Sources: OCHA [9], UN News [10]Aid workers killed in Gaza in 2025. OCHA/UN reporting identified Gaza as the deadliest location for aid workers for the third consecutive year.
Source: OCHA/UN reporting [11]Additional UN agency staff recorded as killed in the Gaza Strip between 5 and 27 January 2026 in the Aid Worker Security Database incident entry.
Source: AWSD / UN agency reports [12]UNRWA-linked personnel killed since October 2023. UNRWA situation reporting listed 310 personnel and 73 supporting UNRWA activities as killed by late October 2025; subsequent reporting placed the total above 380.
Source: UNRWA [13]World Central Kitchen confirmed that seven members of its team were killed in an IDF strike in Gaza. Human Rights Watch separately described the April 1, 2024 attack on the WCK convoy in Deir al-Balah and called for accountability. The figure is presented here as a confirmed incident count, without adding legal conclusions beyond the cited sources.
Sources: WCK [14], HRW [15]Bilder aus dem Gaza-Streifen
Offizielle Dokumente und Referenzen